Hospiz in der Schule
Durch das Projekt „Hospiz in der Schule“ lernen Kinder, dass das Leben mit dem Tod endet, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind. Mit dem „Tabuthema“ Tod werden Kinder eher selten konfrontiert.
Kinder stellen Fragen. Auch zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Mit dem Projekt „Hospiz in der Schule“ möchten wir Kindern der 4. Klassen einen geschützten Raum bieten, in dem sie über diese Themen sprechen, nachdenken und sich austauschen können – altersgerecht und kreativ. Mitgefühl, Offenheit und Stärke im Umgang mit schwierigen Themen soll gefördert werden.
Unser Projekt ist entstanden in Anlehnung an das Konzept der Hospizbewegung Düren e.V. „Hospiz macht Schule“ und wird von geschulten, ehrenamtlich engagierten Mitgliedern des Hospizkreises durchgeführt.
Die Ehrenamtlichen begleiten die Schulklassen jeweils über 2 Tage hinweg. Jeder der beiden Projekttage ist durch einen Schwerpunkt geprägt: am ersten Tag ist es der Besuch eines Arztes / einer Ärztin, am zweiten Tag ist es der Gang zum Friedhof. Die Kinder arbeiten im Klassenverband und in kleinen Gruppen. Jedes Kind hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zuzuhören und sich mitzuteilen. Mit Geschichten, Filmausschnitten und kreativen Methoden werden Themen wie Krankheit, Sterben und Trauer behutsam und kindgerecht vermittelt. Auch Jenseitsvorstellungen verschiedener Religionen werden einbezogen. Am Ende der Projekttage findet ein Elternnachmittag statt, bei dem die Kinder ihren Eltern ihre Erfahrungen mitteilen können.
