Hospizkreis Altenberge e.V.

Über die Trauer


Der Verlust eines lieben Menschen, sei es die Mutter, der Vater, der Bruder, die Partnerin, das Kind, ein Arbeitskollege, ein Freund, hinterlassen tiefe Lücken und erschüttern die Zurückgebliebenen zu tiefst. Trauernde erleben eine Mischung aus unterschiedlichsten, teilweise  widersprüchlichen Gefühlen. Das Ausmaß der Gefühlsschwankungen ist körperlich, seelisch für den Trauernden oftmals sehr unberechenbar und daher über die Maßen anstrengend.


Der Tod eines Menschen bringt auch oft Chaos in den gewohnten Alltag. Die alltägliche Lebensgestaltung, die Vorstellungen vom Leben, der Glaube, das Zusammensein mit anderen Menschen, all das kann ins Wanken geraten. Trauer durchtränkt meist den Alltag, das Familienleben, das Leben mit Freunden die Arbeit, den Schlaf. Sie mischt sich in jeden Lebensbereich ein.


Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust eines geliebten Menschen. Es ist eine Krise, aber keine Krankheit.
Mit der Trauer zu leben, ist oft nicht einfach. Trauer hat in unserer Gesellschaft wenig Platz. Viele Menschen begreifen Trauer als einen unerwünschten, fast feindlichen Zustand. Sie geben sich einen bestimmten Zeitrahmen und erwarten von sich selbst und von anderen, dass alles wieder so sein soll wie es vorher war. Viele Menschen fühlen sich mit den oben beschriebenen Erfahrungen einsam in ihrer Trauer.

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