Hospizkreis Altenberge e.V.

Die Hospizidee in Altenberge 


Wir lassen uns von den Gedanken Cicely Saunders, der Begründerin der Hospizbewegung, leiten:


„Nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben geben.“


Hospize waren und sind keine Häuser, in denen Lebende sterben, sondern Häuser, in denen Sterbende leben können bis zum Schluss


„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben sondern auch bis zuletzt leben können.“


Cicely Saunders prägte in den frühen 1960ern den Begriff des Total Pain. Nach diesem Konzept besteht der Schmerz aus vier Dimensionen: Physisch, psychisch, sozial und spirituell. Schwerkranke Menschen erleiden demnach Schmerzen, die über das rein körperliche Leiden hinausgehen.
Um die Patienten auf allen Ebenen optimal zu versorgen, formulierte sie 1977 unter dem Begriff des Palliative Care Basisprinzipien zur ganzheitlichen Begleitung. Eine Versorgung, die sich nicht nur auf das körperliche beschränkt, wird wie ein Mantel (pallium) um den Schwerstkranken gelegt, um Belastendes abzumildern, fernzuhalten. Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zum Schluss stehen im Vordergrund.

 

Wachsende Aufgaben


Bereits der Arbeitskreis Hospiz kümmerte sich um Finanzierung, Vernetzung, Fortbildung und Ausweitung.
Die Finanzierung wurde unterstützt durch die jährliche Präsenz auf dem Nikolausmarkt. Hexenhäuser und Marzipanfiguren sind noch nach 10 Jahren heiß begehrt.
Schon der Arbeitskreis schloss sich dem Netzwerk Hospiz in Kreis Steinfurt an.
Bald stellte sich der Bedarf an Trauerbegleitung heraus. Hierzu bildete sich eine Gruppe, die nach entsprechender Ausbildung Gruppen- und Einzelangebote machte (siehe Trauerangebote).


Im Jahr 2009 wurde aus dem Arbeitskreis ein eingetragener Verein.
Eigene Räumlichkeiten stellte das Edith-Stein-Haus nach einem Ausbau zur Verfügung. Seminare und Workshops finden nun dort statt. Im Vorraum ist eine kleine Bibliothek untergebracht.


Wie spricht man mit Kindern über Sterben? Ab 2014 übernahmen jeweils 6 ausgebildete Ehrenamtliche zwei Projektwochen in der Grundschule.  Auch in Kindergärten und der Hauptschule wird bei Bedarf informiert.
Ein wichtiges Anliegen ist die Gestaltung eines Gedenk- und Bestattungsbereiches für tot und zu früh geborene Kinder. Das Sternchenfeld ist nun so gestaltet, dass Eltern und Trauernde dort einen Ort der Erinnerung finden können.

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